Couragetag 2016

 

Vorurteile in unserer Gesellschaft

Wie sieht ein Bayer aus? Wie ein Franzose? Haben alle bei dem Wort Boot, das gleiche Bild vor Augen? 
Die Schüler der 5ten Klassen haben sich mit dem Thema Vorurteile auseinandergesetzt. Zum Einen stellte Herr Dunsch einen seiner Comics vor, in denen es um Toleranz, Akzeptanz und Vorurteile geht, worüber die Schüler anschließend diskutieren konnten.
Ein weiterer Ansatz zur Feststellung vorhandener Vorurteile lag darin, dass die Schüler zu konkreten Begriffen Bilder zeichnen sollten. Anschließend wurden Gemeinsamkeiten auf den Bildern herausgefunden und so vorhandene Vorurteile aufgedeckt.

 


 

Selbstverteidigung für Anfänger


Am 8.12.2016 war am EGG Couragetag. Der Tag begann in der dritten Stunde und endete in der sechsten Stunde. Die Jungen der Klasse 7c schauten in den Stunden 3 und 4 einen Film, der über Rassismus handelte. Anschließend änderte sich das Thema auf Selbstverteidigung. Das Projekt dazu fand in der Turnhalle statt. Ein ehemaliger Trainer der Neuseeländischen Rugbynationalmannschaft war der Leiter des Projektes. Es fing mit einer anstrengenden Erwärmung an, bei der klar wurde, dass in dieser Stunde sehr viel Wert auf Disziplin gelegt wurde.
Anschließend übten wir Schlagtechniken, erst alleine und danach zu zweit. Dies wurde immer wieder von Liegestützen unterbrochen. Dann kamen noch Übungen zur Steigerung der Reflexe. Hierfür nahm ein Partner einen Stab und ließ ihn fallen. Der anderen musste ihn nun jeweils dreimal mit rechts, dreimal mit links und dreimal mit beiden Händen fangen. Das stellte sich als schwerer heraus, als es aussah.
Zum Abschluss jagte uns der Trainer noch fünfmal durch die Halle und beendete somit das Projekt. Es hat allen Spaß gemacht und viele wollten das Projekt noch länger ausüben.

(Thorben Mundt, 7c)


Besuch der Gedenkstätte Moritzhof in Magdeburg

Am Donnerstag, dem 08.12.2016, machten sich die Schüler der 10. Klassen auf den Weg um die Gedenkstätte Moritzhof in Magdeburg zu besuchen.

Ziel des Ausflugs war es, sich intensiv über das ehemalige Stasi-Gefängnis zu informieren und sich mit Fällen zu beschäftigen, in denen die sowjetische Besatzungsmacht oder das SED-Regime repressiv gegen Jugendliche vorgingen.

Hierzu wurden die Klassen zunächst durch den Leiter der Veranstaltung begrüßt um anschließend eine anderthalbstündige Führung  durch die Gedenkstätte zu besuchen. Dabei wurden die Klassen in drei Gruppen aufgeteilt und so besuchte Gruppe 3 mit Frau Zimmermann als Fachkundige zunächst das Vernehmerzimmer, die Dauerausstellung und anschließend den Zellentrakt.

Anschließend erkundeten sich die Schüler in der Dauer- und Sonderausstellung, sowie dem Zellentrakt über ihren Rechercheauftrag. Als Abschluss folgte dann ein zweistündiges Zeitzeugengespräch mit einer anschließenden Abschlussdiskussion.

Es war höchst interessant und erschreckend gleichermaßen, zu sehen, wie die Stasi-Beamten mit Jugendlichen umging und was diese alles erleiden mussten.

(Paula Mundt, 10c)