img_2584  

 

Europa-Koordinatorin: Frau Buchmüller  

 

Termine 2017

 


Europaschule - Was heißt das genau?

Europaschulen machen es sich zur Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf ein Leben im gemeinsamen Haus Europa vorzubereiten. Sie fördern die europa­orientierte interkulturelle Kompetenz durch Wissensvermittlung, Begegnung und Dialog mit Menschen anderer Länder und Kulturen. Alle am Schulleben Beteiligten leisten damit einen herausragenden Beitrag zur weltoffenen Erziehung der jungen Menschen und zum weiteren Zusammenwachsen Europas.

1. Integration europäischer Themen

In Europaschulen erhalten die Empfehlungen der KMK „Europabildung in der Schule“ (Mai 2008) sowie des Europäischen Parlamentes und des Rates der Europäischen Union  zu „Schlüsselkompetenzen für Lebensbegleitendes Lernen“ (Dezember 2006) besondere Bedeutung. Europaschulen erstellen auf dieser Grundlage ein an den Lehrplänen bzw. künftigen Bildungsstandards der Länder orientiertes „Europa-Curriculum“, das Themen mit europäischer und interkultureller Dimension für alle Jahrgangsstufen aufweist. Unterrichtsergänzende Aktivitäten zur Umsetzung der Europabildung sind fester Bestandteil des schulischen Lebens. Die Auseinander­setzung mit europäischen Themen und Problemstellungen wird unter anderem durch regelmäßige Teilnahme an europaorientierten Wettbewerben und Jugendforen gefördert.

2.  Fremdsprachenlernen

Die Europaschulen besitzen ein Fremdsprachenprofil, welches über das Fremd­sprachenangebot der jeweiligen Schulform hinausgeht. Besondere Fremdsprachen­angebote im Regelunterricht, Wahlpflichtunterricht und in zusätzlichen Arbeitsgemeinschaften sind etablierter Bestandteil des Schulprogramms. Dazu gehören vorgezogene und veränderte Sprachenfolgen, Sprachintensivkurse, Kompaktlernen, früher Fremdsprachenerwerb, multimediales Fremdsprachenlernen usw. Es besteht die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler auf den Erwerb international anerkannter Sprachdiplome/-zertifikate vorzubereiten. Im berufsbilden­den Bereich können Prüfungen zum KMK-Fremdsprachenzertifikat durchgeführt werden. Das Europäische Portfolio der Sprachen (EPS) sollte in allen Klassenstufen geführt werden und ist Gegenstand des Fremdsprachenunterrichts, der sich fachlich und methodisch am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen orientiert. In den weiterführenden Schulen bestehen bilinguale Angebote  in Form von Zweigen oder Unterrichtsmodulen.

3.  Projektorientierte Schulpartnerschaften und Praktika

Die Schule führt regelmäßig länderübergreifende Projekte durch und unterhält aktive und dauerhafte Partnerschaften mit Schulen, Ausbildungsunternehmen oder anderen Partnern im europäischen Ausland. Die internationalen Begegnungen und Projekte werden in den Unterricht integriert. Es werden EU-Programme, Programme weiterer Institutionen und Fördermittel genutzt, soweit dies möglich ist. Von Schulen mit gymnasialer Oberstufe werden mindestens drei Schulpartnerschaften erwartet, von Schulen mit mittlerem Schulabschluss und Berufsbildenden Schulen mindestens zwei und von Grundschulen mindestens eine Schulpartnerschaft. Die weiter­führenden Schulen ermöglichen beruflich orientierte Praktika bzw. Betriebspraktika im europäischen Ausland.

Weitere Informationen können Sie hier entnehmen.