Mittwoch, den 22.06.2016 

Ein normaler Tag in Paris bei der Studienfahrt…

paris17Wir mussten schon früh aufstehen, um alles zu schaffen. Als erstes gingen wir zur Metro um zum Arc de Triomphe zu gelangen. Trotz des 1-maligen Umsteigens war es sehr entspannt und mit einer Musikeinlage auch sehr abwechslungsreich. Auf den ersten Blick wirkte der Arc de Triomphe wie ein mächtiges Tor in einem chaotischen Kreisverkehr. Von dem von Napoleon errichteten Bauwerk hat man einen super Ausblick auf die Grande Arche und eine Bronzetafel im Boden unter dem Arc de Triomphe erinnert an den Ausruf der Republik am 4. September 1870.
Nach dem schönen Start zu Anfang bekamen wir noch etwas Freizeit, um uns auf den Champs Élysées umzuschauen. Nach langem und kräftezehrendem Laufen durften wir uns auf einer angenehmen Bootstour auf der Seine etwas ausruhen.paris19

paris18Danach ging es wieder ans Laufen und nach „nur“ ein paar Kilometern kamen wir zum 324m hohen Wahrzeichen Frankreichs. Nach einer Sicherheitskontrolle und kurzem Warten konnten wir bis auf die 2. Etage des Stahlkolosses vordringen. Dank mutiger Mitschüler, die trotz ihrer Höhenangst mit hinauf gekommen sind, gelangen uns allen schöne Fotos von Paris und das eine oder andere Selfie.

Nach dem „Höhenflug“ auf den Eiffelturm kamen wir im Invaliden- Dom wieder nach ganz unten zum Grab von Napoléon, der in 5 verschiedenen Särgen liegt. Napoleon hat aber auch etwas Gesellschaft von seinen Brüdern Jérome und Joseph Napoléon. Sein Sohn Napoléon II. folgte ihm mit 21 Jahren im Jahr 1832 in den Keller des Invaliden Doms.paris20

Um uns von den Toten und Särgen zu erholen, durften wir wieder etwas laufen. Am Tour Montparnasse angekommen, besuchten wir die Aussichtsplattform im 59. Stockwerk, mit einer Höhe von 210 m über dem Boden. Von dort oben hatten wir eine Supersicht auf die Fanmeile, wo gerade das Spiel Ungarn gegen Portugal übertragen wurde. Manche von uns haben das Spiel ganz gespannt mit den Ferngläsern, die für die Touris bereit stehen, verfolgt. Bei dem Spiel ging alles sehr schnell und so mussten wir nur eine kurze Zeit warten, um das 1. Tor zu sehen. Nach dem 1. Tor, was wir gesehen hatten, ging es Schlag auf Schlag und in den 10 Minuten konnten wir 4 wunderschöne Tore von über einem Kilometer Entfernung durch die Ferngläser sehen. Wegen der fortgeschrittenen Zeit mussten wir uns von paris21den Ferngläsern trennen, um mit der Metro wieder zum Quartier Latin zu fahren. Manche von uns konnten sich nur schwer von den Ferngläsern trennen, aber sie wurden auch teils in der Metro getröstet, denn es gab auch wieder eine kleine Showeinlage von einem Straßenkünstler, der den Schmerz mit seiner Musik lindern konnte. Die, die immer noch bestürzt waren, konnten ihren Frust mit einem 3 Gängemenü runterschlucken.paris24

Leider ging dieser Tag auch viel zu schnell vorbei und wir fielen alle mit brennenden Füßen und schmerzenden Schultern von den Rucksäcken in das Bett…

 

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