Sonntag, den 19.06.2016 

Am Morgen des 19. Juni begann nach langer Vorbereitung die Reise nach Paris. Nachdem alle am Flughafen angekommen waren und paris01sich von ihren Eltern und Geschwistern verabschiedet hatten, machte sich allmählich Nervosität breit. Für viele war dies ihr erster Flug. Doch bevor wir in das Flugzeug steigen konnten, mussten wir einchecken und darauf hoffen, dass unsere Koffer den Gewichtsvorgaben entsprachen und wir ungehindert durch die Kontrolle kommen. 

Die Nervosität steigerte sich, je näher der Abflug rückte. Uns standen 3 Reihen im Flugzeug zur Verfügung, sodass jeder sich nach Belieben hinsetzen konnte. Nachdem das Flugzeug abgehoben hatte, bestaunten wir die Aussicht und das Gefühl von Freiheit. Nach und nach wurden Handys, Bücher und Nackenrollen ausgepackt, um den Flug so angenehm wie möglich zu machen. Nach anderthalb Stunden stiegen wir aus dem Flugzeug und machten uns auf die Suche nach unserem Gepäck. Die Freude war deutlich zu spüren.

paris02Die halbstündige Fahrt mit dem RER brachte uns schließlich ans Ziel: zu unserem Hotel, das nicht weit entfernt zur Metrostation war. Die nächste Aufgabe stand bevor, als wir uns um die Zimmeraufteilung kümmern mussten. Viel Zeit in unseren Zimmern zum Ausruhen hatten wir nicht, denn unser Programm zur Erkundung Paris‘ begann. Uns Schülern wurde die Aufgabe der Navigation zugeteilt. Mit unseren Stadtplänen in der Hand begaben wir uns auf den Weg zum „Centre Pompidou“. Es war uns freigestellt, ob wir das Museum besichtigen wollten oder nicht. Viele genossen ihr erstes Mittagessen in einem schicken französischen Restaurant oder spazierten durch die kleinen Straßen auf der Suche nach einem Starbucks oder einem schnellen Imbiss.

paris04Nach dieser kurzen und kleinen Mittagspause ging es aber schon direkt weiter. Wir versammelten uns vor dem eindrucksvollen Kunstmuseum um gemeinsam zu unserer nächsten Station zu laufen, dem „Hôtel de ville“, dem Rathaus der Stadt. Dort angekommen, merkten wir, dass direkt vor dem Rathaus ein kleiner Markt aufgebaut wurde. Aus diesem Grund wurde uns etwas die Sicht auf dieses imposante Gebäude genommen. Das störte uns jedoch überhaupt nicht und wir knipsten weiter fröhlich unsere „Tourifotos“. Dort hielten wir uns jedoch nur kurz auf, denn es ging direkt weiter, auf die andere Seite der Seine, zur „Notre Dame“, der wohl berühmtesten Kirche Paris‘. Wir erschraken jedoch, als wir die riesige Schlange an Menschen sahen, die alle in die Kathedrale wollten. Wir waren erleichtert, als unsere Lehrerin uns mitteilte, dass es in Wirklichkeit sehr schnell geht. Und so geschah es auch. Wir sahen uns die wunderschöne Kirche an und machten wieder mit Begeisterung unsere Fotos.

paris03Nun stand auch schon die letzte Station dieses Tages an. Wir gingen ins „Quartier Latin“, einem Studentenviertel mit vielen kleinen Restaurants, in denen man sich auch für wenig Geld ein leckeres Menü kaufen konnte. Wir vereinbarten eine Zeit mit unseren Lehrern zu der wir uns wieder treffen sollten und gingen in kleinen Gruppen essen. Anschließend fuhren leicht erschöpft zurück zu unserem kleinen Hotel.

(Paul Lahne, Josie Wilke, Klasse 10b/10a)